Unterbindung der Meinungsfreiheit durch Google
Einige Staaten der Erde unterbrechen die Erreichbarkeit einiger Websites per Gerichtsbeschluss oder Richterspruch.
Andere wiederum geben ihren Polizeiapparaten so viel macht, dass die Polizei eigenständig Verbote einleiten kann. Auf der anderen Seite gibt es die selbsternannten Rechtsstaaten. In diesen Staaten wird durch Machtmissbrauch die Meinungsfreiheit unterdrückt.
Deutschland ist einer dieser selbstgefälligen Staaten. Polizei, Justizbehörden und andere öffentliche Organe begehen gerne Straftaten. Laut Gesetz darf man diese Vergehen mit entsprechenden Beweisen veröffentlichen. Man darf die Wahrheit unverblümt, ungeschmückt und unverändert verbreiten.
Die Geschädigten der Machtappparaturen halten sich an das gültige Recht und veröffentlichen ihre Erfahrungen im Internet. Aber diese Websites gelangen nicht an den Endverbraucher. Das kommt daher, weil Staatsorgane und Monopolunternehmen wie Google Hand in Hand arbeiten.
Wenn eine Behörde die Verbreitung ihrer Untaten unterbinden will, meldet sie dem Monopol-Unternehmen Google den Link der besagten Website. Von diesem Moment an wird die betroffene Website nicht mehr in der Suchmaschine von Google auftauchen.
Sollte eine Website zu einer dieser unerwünschten Websites einen Link geben, wird die erstere ebenso von den Suchmaschinen ausgeschlossen.
Die bundesdeutschen Behörden und die Verantwortlichen anderer soganannter Rechtsstaaten arbeiten in dieser Richtung, meines Wissens, nur mit Google zusammen. Ich vermute, Google profitiert von dieser Zusammenarbeit direkt oder indirekt wirtschaftlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Behörden das Unternehmen Google etwas weniger in Augenschein nehmen; und das hat eben Vorteile für Google.
Meine lieben Gäste, auf der Erde gibt es Dutzende Suchmaschinen. Die meisten davon sind Non-Profit-Institutionen. Wir alle brauchen Suchmaschinen im Internet. Wir sollten immer berücksichtigen, dass wir nicht den Starken oder den Monopolführer noch stärker machen.
Wir sollten diejenigen Menschen und Institutionen unterstützen, die ihre Machtstellung nicht missrauchen. Damit würden wir auch das Kartellgesetz unterstützen.
Vor allem aber sollten wir nicht Leute und Firmen unterstützen, die die demokratische Meinungsfreiheit unterbinden.
Datum: 14.01.2010 | Clicks: 49 | Kath.:
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